Da Drittanbieter-Cookies zunehmend verschwinden, gewinnt identitätsfreies Targeting mit intelligentem Kontext und besserer Nutzerbindung an Bedeutung. Entdecken Sie, wie die Ad-Tech-Branche zu einer neuen Art der Werbung übergeht, die auf Vertrauen und Nutzerdatenschutz basiert.

Mit dem Jahr 2025 verschärfen sich Datenschutzbestimmungen wie DSGVO, CCPA und CPRA. Wir treten in eine Ära ohne Cookies ein, in der das Verständnis des Nutzerstandorts und seiner Wünsche für Nachfragepartner oberste Priorität hat. Es ist ein Paradigmenwechsel, in einer Welt ohne Cookies über identitätszentrierte Ansätze hinauszugehen. Google Privacy Sandbox und FLoC tendieren zu kohortenbasiertem Targeting, um die Privatsphäre des Einzelnen durch identitätsfreies Targeting zu schützen. 

Dies wird zweifellos zu einem Anstieg von First-Party-Daten führen, da die direkten Beziehungen zu Kunden auf Vertrauen basieren. Es ist an der Zeit, dass wir alle die neue Welle der kontextbezogenes Targeting in der Welt der Ad-Tech und öffnen Tore für datenschutzkonforme Reichweite und wirkungsvolle Werbung mit neuen Lösungen. 

In diesem Blogbeitrag zeigen wir Ihnen, wie identitätsfreies Targeting der perfekte Ansatz für eine Werbewelt ohne Cookies ist. Also, ohne weitere Umschweife, legen wir los. 

Was ist identitätsfreies Targeting?

Publisher sind auf die Benutzeridentifikation angewiesen, um ihre Inhalte zu monetarisieren und Werbeeinnahmen zu erzielen. Werbetreibende und Werbenetzwerke Verwenden Sie dieselben Identifikationsmerkmale, um zielgerichtete und relevante Kampagnen zu liefern. Andere Nachfragepartner nutzen dieselben Daten, um Tools, Updates und wertvolle Lösungen für Tools wie Header-Bidding-Plattformen, Zielgruppensegmentierungs-Engines und Kampagnenoptimierungstechnologien usw. zu entwickeln. 

Mit dem Ende der Cookies holt Identity Free Targeting auf und wird zum nächsten wichtigen Thema in der Welt der Programmatic AdvertisingIdentitätsfreie Werbung ist eine Werbestrategie, die den Nutzern relevante Anzeigen liefert, ohne individuelle Benutzeridentifikationen wie Cookies von Drittanbietern oder mobile Werbe-IDs (IDFAs, GAIDs) zu verwenden.

Beim identitätsfreien Targeting steht das Verstehen des Kontexts und Verhaltens im Mittelpunkt, während Cookies von Drittanbietern verwendet werden, um den Fokus auf den Benutzertyp zu legen und Anzeigen und Kampagnen gezielt auszurichten. 

Wie können Publisher von identitätsfreier Werbung profitieren?

Der Übergang zum identitätsfreien Targeting stellt einen neuen Ansatz für alle dar Nachfragepartner in der Ad-Tech-Branche. Um Plattformen nachhaltig und ethisch zu monetarisieren und diese Veränderungen zu akzeptieren, müssen Publisher diesen Wandel aus der Vogelperspektive betrachten und verstehen, welche Vorteile er mit sich bringt:

Kleine Verlage 

Angesichts begrenzter Ressourcen und kleinerer First-Party-Datensätze bietet identitätsfreies Targeting eine Targeting-Strategie, die kleinen Publishern Überleben und Wachstum ermöglicht, ohne umfangreiche Nutzerdaten zu benötigen. Sehen wir uns weitere Vorteile des identitätsfreien Targetings für kleine Publisher an: 

  1. Nischenkompetenz 
  2. Gewinnung datenschutzorientierter Werbetreibender.
  3. Weniger aufdringlich

Große Verlage 

Die größte Veränderung für große Verlage besteht darin, riesige Mengen an Inhalten zu verarbeiten und komplexe Daten zu analysieren, um den Nutzern relevante Anzeigen zu präsentieren. Identitätsfreies Targeting bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Werbeeinnahmen über vordefinierte Nutzer hinaus zu steigern und ihren Datenschutz zu verbessern. Sehen wir uns an, welche weiteren Vorteile identitätsfreies Targeting großen Verlagen bietet:

  1. Adressierung von nicht zugänglichen Nutzer
  2. Optimierter Datenschutz
  3. Granulares Kontextverständnis
  4. Aufmerksamkeitsbasierte Metriken

Wie misst man identitätsfreies Targeting?

 Die Ad-Tech-Branche ist besessen von quantifizierbaren Kennzahlen wie Klickrate (CTR) und eCPMs für die grundlegende Sichtbarkeit. Diese Kennzahlen dienten als Indikator für Kampagnenleistung und Nutzerengagement. Da wir jedoch in ein Zeitalter ohne Cookies von Drittanbietern eintreten, können wir Zielgruppen ohne Cookies nicht mehr ansprechen. 

Der wahre Maßstab für den Erfolg liegt in der Aufmerksamkeit, also in der echten Interaktion zwischen einem Nutzer und einer Werbung. Fragen wie: „Hat der Nutzer die Botschaft wirklich verstanden?“,  

„Hat die Anzeige das Interesse des Benutzers geweckt?“ und „Hat die Anzeige einen positiven Eindruck hinterlassen oder den Wunsch des Benutzers, mehr zu erfahren, gesteigert?“

Einfach ausgedrückt: Aufmerksamkeitsmetriken > Klickrate/Sichtbarkeit. 

Post-Cookie-Werbestrategien

Ummauerte Gärten

"Ummauerte Gärten„“ bezieht sich auf die großen, integrierten digitalen Plattformen wie Google, Meta (Facebook/Instagram), Amazon und Apple. Diese Unternehmen verfügen über riesige Mengen an First-Party-Nutzerdaten, die direkt über Benutzeranmeldungen, App-Nutzung und verschiedene Dienste erfasst werden. Ihr Hauptvorteil in einer Post-Cookie-Welt liegt in ihrer Fähigkeit, deterministische IDs.

PII-basierte Kennungen

PII-basierte (persönlich identifizierbare Informationen) Identifikatoren sind Daten, die direkt oder indirekt auf eine bestimmte Person verweisen. In der Werbetechnologie umfasst dies vor allem Informationen wie gehashte E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Postadressen, deren Weitergabe Nutzer zugestimmt haben. Obwohl sensibel, gewinnen diese Identifikatoren in der Post-Cookie-Ära an Bedeutung, insbesondere für First-Party-Datenstrategien. 

Deterministische IDs

Deterministische IDs sind der Goldstandard für die Nutzeridentifizierung in der Werbung und stellen eine präzise Eins-zu-eins-Zuordnung zu einer bestimmten Person dar. Im Gegensatz zu probabilistischen Methoden, die die Identität anhand von Wahrscheinlichkeiten ableiten, basieren deterministische IDs auf bestätigten Verbindungen, meist durch Nutzeranmeldungen oder direkt bereitgestellte personenbezogene Daten (z. B. eine plattformübergreifend verwendete E-Mail-Adresse). Walled Gardens sind Paradebeispiele für Unternehmen, die deterministische IDs umfassend nutzen, da sie über eine große Anzahl angemeldeter Nutzer verfügen.

Zukunftsaussichten für identitätsfreies Targeting nach der Cookie-Änderung

Während identitätsfreies Targeting in der Ad-Tech-Branche an Bedeutung gewinnt, bleibt die Identität der Kern der programmatischen Zukunft. Mit dem Aufstieg des identitätsfreien Targetings in einer postcookielosen Welt entwickeln sich neue Technologien wie RampID und Unified ID 2.0 weiter, um den Anforderungen und Vorschriften der Branche gerecht zu werden. 

Trotz all dieses Chaos ist eines klar: First-Party-Daten werden für Werbetreibende, Publisher und sogar Nutzer immer wertvoller. Der Aufbau Ihrer Werbestrategie auf First-Party-Daten ist unverzichtbar; sie ist grundlegend für den zukünftigen Werbeerfolg Ihrer Kampagnen. 

Wichtige Erkenntnisse (Kurzzusammenfassung)

  1.  Während die Datenschutzbestimmungen verschärft werden und Cookies von Drittanbietern verschwinden, geht es in der Post-Cookie-Ära darum, Kontext und Benutzerabsicht gegenüber der Benutzeridentität zu priorisieren.
  2. Identitätsfreies Targeting basiert auf kontextbezogenen und aufmerksamkeitsbasierten Kennzahlen. Dieser Ansatz liefert relevante Anzeigen ohne den Einsatz von Cookies oder Anzeigen-IDs.
  3. Kleinere Verlage können einen identitätsfreien Targeting-Ansatz als Wachstumsstrategie nutzen und Nischenexpertise einsetzen, um datenschutzorientierte Werbetreibende für die Monetarisierung ihres Datenverkehrs zu gewinnen.
  4. Große Verlage können ihre Werbeeinnahmen über definierte Benutzer hinaus skalieren, indem sie die Einhaltung des Datenschutzes optimieren, ein detailliertes Kontextverständnis nutzen und von aufmerksamkeitsbasierten Metriken profitieren.
  5. Es ist Zeit, zu nutzen Ummauerte Gärten„Erfasste direkt PII-basierte Kennungen (z. B. E-Mail, Anmeldedaten), um deterministische IDs zu erstellen und so eine präzise Messung der Zielausrichtung von Werbekampagnen zu ermöglichen.“ 

Häufig gestellte Fragen

1. Wie sieht die Zukunft der Cookies aus?

Da Google plant, Drittanbieter-Cookies im Jahr 2025 abzuschaffen, wird davon ausgegangen, dass die schrittweise Abschaffung von Drittanbieter-Cookies den Übergang in eine neue Ära ohne Cookies markiert, in der Erstanbieterdaten für die Nachfragepartner in der Ad-Tech-Branche oberste Priorität haben werden. 

2. Wie sieht die Zukunft des Cookieless-Trackings aus?

Die Zukunft ohne Cookies markiert einen Wandel im digitalen Marketing: Drittanbieter-Cookies werden schrittweise abgeschafft, was die Art und Weise einschränkt, wie Werbetreibende Nutzer über verschiedene Websites hinweg verfolgen. Dies wirkt sich auf Zielgruppen-Targeting, Retargeting, Lead-Generierung und Verhaltensanalyse aus und zwingt Marken dazu, datenschutzorientierte Lösungen wie First-Party-Daten, kontextbezogenes Targeting und einwilligungsbasierte Strategien zu nutzen, um relevant zu bleiben.

3. Was ist eine Post-Cookie-Welt?

In einer „Post-Cookie-Welt“ werden Drittanbieter-Cookies in Webbrowsern schrittweise abgeschafft oder deutlich eingeschränkt. Dieser Wandel, der durch zunehmende Datenschutzbestimmungen und die Forderung der Verbraucher nach Datenkontrolle vorangetrieben wird, erfordert neue Methoden für Targeting, Messung und Attribution in der Online-Werbung, die über das traditionelle individuelle Tracking hinausgehen.

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